| D | |||
| Dampfsperre | ||||
|---|---|---|---|---|
| Wasserdampf absperrende Beschichtungen, Kunststofffolien oder Aluminiumfolien, die an Wänden und auf Bodenuntergründen verwendet werden, um das Eindringen von Wasserdampf und Kondenswasser zu verhindern. Feuchtigkeitsempfindliche Bodenbeläge wie Parkett oder Laminat müssen mit PE-Folien in nicht unterkellerten Räumen geschützt werden. | ||||
| Deckbeschichtung | ||||
| Eine Deckbeschichtung wird als oberste Schicht eines Beschichtungssystems eingesetzt, um die darunter liegenden Schichten gegen Beschädigungen bzw. im Außenbereich gegen Witterungseinflüsse schützt. Sie vermittelt den optischen Eindruck eines lackierten Gegenstandes, der durch Farbe, Glanz oder besondere Effekte hervorgerufen wird. | ||||
| Dehnungsfuge | ||||
| Ein Luftpolster zwischen verschiedenen Baukörpern und Bauteilen oder Alt- und Neubauten, um eine Rissbildung bei mechanischen Bewegung und Wärmeausdehnung zu vermeiden. Die Dehnungsfuge besteht meist aus einem dauerelastischem bzw. dauerplastischem Material. | ||||
| Dekor | ||||
|
Schmuckelemente zur Verzierung aus Verzierungsmotiven wie Ornamente oder Mustern
an verschiedenen Elementen und Gegenständen wie Möbel, Tapeten, Vorhängen, Bezugsstoffen, Keramik,
Porzellan usw. |
||||
| Dekorputz | ||||
| Bezeichnung für einen Kunstharzputz für Innenwände. | ||||
| Denkmalpflege | ||||
| Die Denkmalpflege umfasst alle Maßnahmen zur Instandhaltung und Instandsetzung die für von Denkmäler notwendig sind. Die Denkmalpflege ist ein Teil des Denkmalschutzes mit den Hauptaufgaben - Erkennen, Erhalten und Zur-Wirkung-Bringen -. | ||||
| Denkmalschutz | ||||
| Der Denkmalschutz ist ein gesetzlicher Begriff zum Schutz, zur Erhaltung und zur Sicherung der Denkmäler. Der Denkmalschutz unterliegt in Deutschland der Kulturhoheit der Länder. D. wird in den Denkmalschutzgesetzen und in Bestimmungen und Verordnungen auf regionaler, nationaler, europäischer und internationaler Ebene geregelt. Dazu gehören auch entsprechende gesetzliche und administrative Einrichtungen und Behörden. | ||||
| Dichtungsstoffe | ||||
Sie werden auf der Basis von Kunststoffharzen hergestellt. Verwendung finden sie zum Ausfüllen und Abdichten
von Fugen. Die Dichtungsstoffe werden folgendermaßen unterteilt:
|
||||
| Dickschicht | ||||
| Dickschichtlasuren bieten aufgrund ihres erhöhten Pigmentgehalts und der Ausbildung einer geschlossenen Schicht von 60-80 µm Dicke einen ausreichenden Holzschutz und eignen sich begrenzt für maßhaltige Bauteile. Das Anstrichsystem besteht aus den Komponenten Grundierung und Endanstrich. Sie bilden nach dem Trocknen eine geschlossene, deckende Schutzschicht auf dem Trägermaterial und gewährleisten eine kräftige gleichmäßige, dauerhafte Farbgebung. | ||||
| DIN-Farben | ||||
| Dispersionsfarben für innen, die nach der DIN 53778 wasch- bzw. scheuerbeständig sind und bestimmte Kriterien bzgl. Helligkeit (Weißgrad) und Kontrastverhältnis (Deckvermögen) erfüllen. | ||||
| Dispersion | ||||
|
(lat. dispergere = zerteilen, zerstreuen) Die Dispersion bezeichnet ein System (disperses System), das aus mehreren Phasen besteht, von denen eine kontinuierlich (Dispersionsmittel) und mindestens eine weitere fein verteilt wird (dispergierte Phase, Dispergens). In der Lacktechnik sind Suspensionen wichtig als Pigmentdispersionen (Verteilungen von Pigmenten und/oder Füllstoffen in einem Bindemittel-System) und Kunststoffdispersionen. Man unterscheidet:
|
||||
| Dispersionsfarben | ||||
|
Dispersionsfarben auf Kunstharz- und synthetischer Kautschukbasis sind je nach Qualität wisch-,
wasch- bis scheuerbeständig. Als Bindemittel dient Kunststoff in feiner, stabiler und gleichmäßiger
Verteilung in Wasser. Nach dem Anstrich verdunstet das Wasser und zurück bleibt ein in sich
geschlossener Kunststoff-Film. Demzufolge lässt sich Dispersionsfarbe zwar während der Arbeit mit
Wasser verdünnen oder mit einem feuchten Lappen abwischen, aber nach dem Antrocknen nicht mehr mit Wasser lösen.
Spritzer und Flecken von getrockneter Dispersionsfarbe können nur mit Nitroverdünnung oder
Dispersionsentferner beseitigt werden. Dispersionsfarben lassen sich immer wieder überstreichen, sie eignen
sich deshalb auch für stark strapazierte Räume, die regelmäßig renoviert werden müssen,
beispielsweise für Küchen und Bäder, Flure und Treppenhäuser. Für die meisten Effektanstriche dienen sie als Grundanstrich und lassen sich mit Wasser zu Lasuren für spezielle Effekte verdünnen. Sollen strukturierte Wirkungen erzielt werden, dann sind sie problemlos mit Schlämmkreide anzudicken. |
||||
| Dispersionskleber | ||||
| Dispersionskleber sind wasservermischbaren Kleber auf Dispersionsbasis. Im Bautenbereich werden Hartschaumplattenkleber, Fliesenkleber, Korkkleber, Wandbelagkleber, Teppichkleber u.a. verwendet. | ||||
| Dispersionslackfarben | ||||
| Dispersionslackfarben unterscheiden sich von üblichen Dispersionsfarben durch die Fließeigenschaften und damit auch in ihren Verarbeitungseigenschaften. Sie werden auf der Grundlage von wässrigen Kunststoffdispersionen, hauptsächlich Rein-Acrylat-Bindemitteln hergestellt, wodurch eine lackähnliche Beschaffenheit der Beschichtungsoberfläche erzielt wird. Dispersionslackfarbe trocknen schnell, haben ein hohes Dehnvermögen, geringe Alterungsneigung, ein gutes Haftvermögen und hohe Wasserdampfdurchlässigkeit. Der Anstrich ist seidenglänzend und lackähnlich und bewährt sich vor allem für Holzflächen, Beton, Mauerwerk und Putz. Die meisten Dispersionslackfarben sind mit dem Blauen Engel des Umweltbundesamtes ausgezeichnet. | ||||
| Dispersionslasuren | ||||
| Wasserverdünnbare Lasuren auf der Basis von wässrigen Kunststoffdispersionen. Unterschieden werden Imprägnier-, Dickschicht-, Tauch- und Airless-Lasuren. | ||||
| Dispersionswandfarben | ||||
| Diese Farben sind erhältlich in waschbeständigen und scheuerbeständigen Qualitäten. Weiterhin werden sie Glanzstufen unterschieden wie matt (M), seidenmatt (SM), seidenglänzend (SG) und hochglänzend (HG). Das Deckvermögen mindestens 98% (Kontrastverhältnis) und die Helligkeit (Hellbezugswert) mindestens 85% betragen. | ||||
| Dominanzfarben | ||||
| Die Dominanzfarbe steht quantitativ an erster Stelle des allgemeinen Farbbild eines Objektes oder Raumes. In der Farbgestaltung besteht eine bestimmte Gestaltungsregel, in der folgende Reihenfolge festgelegt ist: Dominanz-, Subdominanz- und Akzentfarben. | ||||
| Doppelpinsel | ||||
| Ein Doppelpinsel besteht aus zwei Pinselseiten. Die eine Seite wird z. B. zum Malen verwendet, die zweite zum Verwaschen. | ||||
| Dressurfarben | ||||
| Dressurfarben stellen einen Zusammenhang von einer bestimmten Farbe zu einer damit verbundenen Funktion dar. Es wird eine körperliche, dressurartige Reaktion auf die jeweilige Farbe hervorgerufen. Verwendung finden Dressurfarben vor allem als Kenn- und Verkehrsfarben. | ||||
| Duplexprägetapete | ||||
| Schweres, festes, mehrschichtiges Papier, auch Vlies, Baumwollfasern oder ähnliches. Die Oberfläche ist durch eine Prägung strukturiert, die nach dem Tapezieren erhalten bleibt. Zum Kleben muss wasserarmer Spezialkleister verwendet werden. | ||||