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Fadenlacke
Lackfarbe, die nicht als Tröpfchen sondern als endlose Fäden aufgespritzt wird. Wenn in verschiedene Richtungen gespritzt wird, kann ein so genannter Spinnwebenlack erzeugt werden.
Farbe
Farbe ist ein Sinneseindruck bzw. eine optische Erscheinung. Farben bestimmen, zusammen mit der Form, das äußere Erscheinungsbild von Gegenständen, Bauwerken und Innenräumen. Ebenso gehören Licht und Farbe zusammen, denn ohne Licht ist kein farbiges Sehen möglich.
Lichtstrahlen sind elektromagnetische Schwingungen, die im Auge einen bestimmten Reiz erzeugen und dann zum Gehirn gelangen. Dort kommen sie dann als ein bestimmter Farbton zum Bewusstsein. Farben werden unterteilt in:
  • Bunte Farben
    Bunte Farben haben drei voneinander unabhängige Empfindungsmerkmale, die als Farbkennzeichnungsmerkmale dienen: Buntton, Buntheit, Helligkeit.
  • Unbunte Farben
    Unbunte Farben kennzeichnen sich nur durch das Merkmal Helligkeit.
Umgangssprachlich werden auch pigmentierte Beschichtungsstoffe als Farbe bezeichnet.
Farbglanz
Ein Farbglanz ist ein optischer Effekt, der Farbe und ebenso Glanz aufweist. Der Glanz beruht auf der Reflexion an der glatten Oberflächen.
Farbkontraste
Farbkontraste sind starke Gegensätze, die im Bereich von Form und Farbe zur Vielfalt und Abwechslung beitragen. Farbkontraste sind Gegensätze und bilden die äußersten Grenzender Variationen wie z. B. Schwarz und Weiß.
Farbkontraste werden unterschieden in:
  • hell - dunkel (z. B. gelb - rot)
  • kalt - warm (z. B. blau - orange)
  • komplementär (z. B. rot - grün)
Die Farbkontraste sind durch Johannes Itten (Ittenfarbkontraste) um vier Kontraste erweitert worden. Diese erweiterten Kontraste werden auch als Farberscheinungen bezeichnet.
Die Ittelfarbkontraste sind folgendermaßen aufgeteilt:
  • Farb-an-sich-Kontrast
  • Hell-Dunkel-Kontrast
  • Kalt-Warm-Kontrast
  • Komplementär-Kontrast
  • Simultan-Kontrast
  • Qualitäts-Kontrast
  • Quantitäts-Kontrast
Farblack
Einen Farblack ist kein Lack, sondern ein Farbmittel. Hergestellt wird ein Farblack durch Fällen. Dabei wird der Farbstoff mit geeigneten Substanzen ganz oder teilweise ausgeschnitten und unlöslich an die Substanz gebunden. Das Ergebnis sind gefärbte Teilchen die mit Pigmentcharakter.
Farblasur
Als Farblasur wird jedes Mittel bezeichnet, das durch lasierend einen farbigen Anstrich erzeugt.
Farblose Lacke
Farblose Lacke können eine geringe Eigenfärbung haben, sind aber ansonsten transparent. Ihre Oberfläche kann glänzend, seidenglänzend oder matt sein.
Farbmischung
Farbmischungen werden in zwei verschiedene Arten Unterschieden:
  • Additive Farbmischung
    Zusammenmischen von farbigem Licht. Verwendung findet die additive Farbmischung z. B. beim Fernseher. Blendet man Violett, Grün und Orange übereinander entsteht Weiss.
  • Subtraktive Farbmischung
    Zusammenmischen von Körperfarben (Farben die von einer nicht leuchtenden Fläche durch Licht zurückgeworfen werden). Bei der Mischung von Körperfarben wird Licht abgezogen. Mischt man Rot, Gelb und Blau entsteht Schwarz.
Farbmittel
Farbmittel ist ein Sammelbegriff für alle farbgebenden Mittel. Unterschieden werden sie in Farbstoffe, Pigmente und Füllstoffe. Eine weitere Unterteilung ist die chemische Zusammensetzung in anorganische und organische Mittel, die Löslichkeit und Farbgebung.
Farbpaste
Farbpasten werden verwendet zum Abtönen von Anstrichstoffen. Sie bestehen aus hochkonzentrierte Pigmenten in einem Bindemittel.
Fassadenfarben
Für Außenfassaden werden heute überwiegend wetterbeständige Kunststoffdispersionsfarben werden. Ihre Oberfläche kann matt bis glänzend sein. KD-Farben weisen folgende Eigenschaften aus:
  • wasserabweisend
  • wasserdampfdurchlässig
  • entgegenwirken von der Bildung von Schimmelpilz, Algen und Flechten
  • Ausgleich von Temperaturschwankungen
Fehhaarpinsel
Ein Pinsel aus den Schweifhaaren des kanadischen oder sibirischen Eichhörnchens. Er wird verwendet zum vergolden und teilweise auch für die Aquarellmalerei.
Fluten
Als fluten bezeichnet man das Beschichten von großflächigen Gegenständen wie LKWs oder Heizkörper. Der Gegenstand wir über einer Auffangwanne mit der Farbe überflutet. Eine neuere Arbeitsweise ist das Flow-Coating-Verfahren, dabei wird das Beschichtungsmittel mit geringem Druck gespritzt und verläuft anschließend auf dem Gegenstand.
Flutlackfarben
Diese Farben werden zum Fluten von Gegenständen verwendet. Sie haben einen hohen Anteil an Verdünnungsmittel, die je nach Viskosität zugegeben werden.
Folienlacke
Folienlacke finden Verwendung beim Beschichten von Kunststoff- und Metallfolien oder auch Papier, um sie gegen äußerliche Einflüsse zu schützen. Folienlacke sind sehr geschmeidig und können auch Farbpigmente zum Einfärben enthalten.
Folientechnik
Bei der Folientechnik wird mit zerknitterter Folien eine Struktur auf der Wand bzw. auf der Oberfläche erstellt.
Freskotechnik
Voraussetzung für diese Technik ist ein ganz frischer Kalkputz. Es wird eine dünne Schicht des Putzes aufgetragen, die dann als Malschicht dient. Kalk- und lichtbeständige Pigmente werden in angestandenem Kalkwasser angerührt und mit einem langborstigen Pinsel aufgetragen. Die Farbe verbindet sich mit dem Putz und wird dadurch wasserunlöslich und wetterbeständig. Die hellen Töne werden zuerst aufgetragen bis zum Schluss die dunkleren. Durch diese Technik bleibt die Putzstruktur erhalten.
Fries
Künstlerisch gestaltetes bzw. ornamentiertes schmales Band zur Abgrenzung oder Teilung von Flächen.