H
Hausschwamm
Der Hausschwamm ist eine Pilzart mit weißem bis grauem, watte- und strangartigem Pilzgeflecht. Er zerstört das Holz in feuchten Gebäuden, aber auch Papier und textiles Gewebe. Das Pilzgeflecht kann durch Mauerwerksfugen hindurch wachsen. Das zerstörte Holz zerfällt würfelartig. Um Holz vor diesem Pilzbefall zu schützen muss es nach dem Einbau die Möglichkeit haben auszutrocknen uns mit einem Imprägniermittel behandelt werden.
siehe auch Schimmelpilze
Heizkörperlackfarben
Diese Lackfarben müssen den unterschiedlichen Hitzegraden einer Heizung standhalten und beugen einer Vergilbung durch die ständige Wärme vor. Die Behandlung erfolgt in zwei Schichten, einer Erstbeschichtung mit Heizkörperflutlack, meist werksseitig aufgetragen, und einer Zweitbeschichtung mit einem speziellen Heizkörperlack.
Holzbeizen
Beizmittel werden zum Einfärben oder Tönen von Holzoberflächen verwendet. Es werden zwei Techniken unterschieden:
  • Farbstoffbeiztechnik
    Die Holzbeize wird mit einem Schwamm oder einem speziellen Beizpinsel in Faserrichtung auf die saubere Holzoberfläche gleichmäßig aufgetragen. Holzbeizen ergeben noch der Behandlung ein negatives Beizbild.
  • Reaktionsbeizentechnik
    Die gelöste Holzbeize wir ebenfalls mit einem Schwamm oder Beizpinsel auf die Holzoberfläche aufgetragen. Nach dem Trocknen, spätestens am nächsten Tag, wird das Holz mit der Nachbeize behandelt. Nach ein bis zwei Tagen wird der endgültige Farbton sichtbar. Die Reaktionsbeiztechnik ergibt ein positives Ergebnis.
Holzbeschichtung
Holzbeschichtungen müssen sich den örtlichen Gegebenheiten anpassen. Es ist auf Dehnbarkeit, Quellbarkeit und Feuchtigkeitsaufnahme des Holzes zu achten. Die Beschichtungen sollten dehnbar und wasserdampfdurchlässig sein. Hölzer im Innenbereich haben weniger Bewegung als solche im Außenbereich. Holzteile wie Fenster und Türen sind der Witterung von außen und der Wärme des Innenbereich ausgesetzt und benötigen deshalb unterschiedliche Behandlungsweisen. Zu den Holzbeschichtungen zählen Fensterlack, Holzlacke, Holzbeizen, Holzlasuren und Holzschutzlasuren.
Holzfüllmasse
Holzfüllmassen werden aus Holzmehl mit einem Kunstharzkleber angerührt. Mit dieser Masse können Holzfehler wie Löcher und Dellen bearbeitet werden. Vor der Holzbehandlung muss die entsprechende Stelle glatt geschliffen werden.
Holzimprägnierung
Imprägniermittel gibt es als farbige und farblose Lasur, mit und ohne Fungizidanteil. Für pilzanfällige Hölzer sollte ein Imprägniermittel mit fungiziden Zusätzen verwendet werden. Die Imprägnierung ist gleichzeitig die Grundlage für die Verbindung von Holz und einer weiteren Beschichtung.
Holzlacke
Holzlack ist ein Oberbegriff für alle Beschichtungsmittel im Holzbereich. Holzlacke sind lösungsmittelhaltig oder mit Wasser verdünnbar. Holzlacke sind Fensterlacke, Holzlasuren, Holzschutzlasuren und Dispersionslacke. Für den Innenbereich gehören z. B. Möbellacke, Türlacke und Fußbodenlacke dazu. Für den Außenbereich sollte ein Mittel mit Fungiziden verwendet werden, für den Innenbereich ist der Holzlack als Dekoration vorrangig.
Holzlasuren
Holzlasuren sind Dünnschichtlasuren mit speziellen Farbpigmenten für eine farbige, tranzparente Behandlung. Das Aussehen wird bestimmt durch die Lasur, die Holzeigenfarbe und dem Holz selbst. Die Lasuren schützen vor UV-Strahlung und den Strahlen des Tageslichtes. Unterschieden wird in Dünn- und Dickschichtlasuren. Sie können lösungsmittelhaltig sein und es besteht die Möglichkeit diese Lasuren mit Wasser zu verdünnen.
Holzschutzlasur
Für den Außenbereich werden zum Schutz der Holzoberfläche Holzschutzlasuren auf Fungizidbasis verwendet, um einem Pilzbefall und UV-Strahlungen vorzubeugen. Für den Innenbereich verwendet man Holzlasuren ohne die Zugabe eines Fungizidmittels.