| K | |||
| Kalkfarbe | ||||
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Kalkfarben bestehen aus Baukalk und bis zu 10% Gewichtsanteilen aus kalkechten und lichtbeständigen Farbpigmenten.
Werden andere Pigmente verwendet können Verfärbungen, Flecken oder Ausblühungen auftreten. Der Kalk selbst
ist das Bindemittel und das Weißpigment. Durch die Aufnahme von Kohlendioxid erhärten diese Farben. Allerdings entsteht eine schnelle Verwitterung durch schwefelige Säure, die in unserer heutigen Industrieluft enthalten ist. Kalkfarben werden heute kaum noch verwendet, außer in der Denkmalpflege. |
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| Kalte Farben | ||||
| Kalte Farben sind alle Spektralfarben zwischen Grünblau und Blaugrün. Kalte Farben erscheinen uns entfernter. | ||||
| Kapillarität | ||||
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Als Kapillarität wird die Saugkraft der Poren eines Bauteiles bezeichnet. Die bekannteste Erscheinung zur
Erklärung der Kapillarität ist die "Haarröhrchenwirkung". Hierbei werden drei Röhrchen
mit unterschiedlichen Durchmessern in ein mit Wasser gefülltes Gefäß gestellt. In dem Röhrchen
mit dem kleinsten Durchmesser steigt die Flüssigkeit am höchsten. Dies lässt sich dadurch erklären,
dass die Haftung (Adhäsion) der beiden Stoffe (Wasser und Glasröhrchen) hier größer ist als die
Zusammenhangkraft (Kohäsion) des Wassers selbst. Die Kapillarwirkung lässt sich auch in alten, schlecht isolierten Kellergeschossen wieder finden. Die Feuchtigkeit steigt im Laufe der Zeit an den Wänden hoch und kann sogar obere Geschosse erreichen. |
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| Karat | ||||
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| Karbolineum | ||||
| Karbolineum ist ein braunroter, wasserunlösliches Holzschutzmittel und wird aus Steinkohleteerprodukten hergestellt. Es ist desinfizierend und fäulnishemmend und wird aus diesem Grund für Eisenbahnschwellen, Telegraphenmasten und Zaumpfähle als abdichtendes Isoliermittel verwendet. Es ist krebserregend. | ||||
| Kaseinleim | ||||
| Kaseinleim gibt es in dickflüssiger Form oder als Pulver. Kaseinleim wird aus einem Käsestoff hergestellt, der durch Kalk oder Lauge löslich gemacht wird. | ||||
| Kaseinmalerei | ||||
| Die Kaseinmalerei wird meist im Innenbereich verwendet, z. B. in der Kirchenmalerei, Möbelmalerei oder für Figuren. Der Kaseinleim wird mit zwei bis drei Teilen Wasser verdünnt und mit den Farbpigmenten und dem Bindemittel erst auf der Malerpalette gemischt. | ||||
| Kennfarben | ||||
Kennfarben, auch Sicherheitsfarben, werden zur Sicherheit und Orientierung im Verkehr und in Betrieben verwendet.
Eine Zusammenfassung der 10 Kennfarben ist im RAL-F14-Fächer enthalten.
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| Kettfädentapeten | ||||
| Eine Tapete aus längsseitig aufgebrachte Fäden aus einem textilen Material oder auch Metallfäden. Das Trägerpapier kann bedruckt oder auch farbig sein. Diese Tapete ist meist ansatzfrei. | ||||
| Kitt | ||||
| Kitt ist ein Gemisch aus Kreide und Bindemittel. Kitte sind zäh und elastisch und haben die Eigenschaft, dass sie überstrichen werden können. Kitte eignen sich für kleine Risse und Löcher und wurden früher auch zur Fensterverglasung verwendet. Kitte erhärten nach einiger Zeit zu einer festen oder auch etwas elastischen Masse. | ||||
| Kittmesser | ||||
| Ein Kittmesser ist ein elastisches Messer mit einer spitzen, geraden oder stumpfen Klinge. Teilweise sind diese Messer auch zweischneidig. Kittmesser werden verwendet zum Verfüllen von Fugen, kleinen Rissen und Löchern oder auch zur Fensterverglasung. | ||||
| Klarlack | ||||
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Klarlacke werden aus härtenden Ölen oder Harzlösungen hergestellt und werden auch als Firnis bezeichnet.
Klarlacke sind transparente Beschichtungsmittel meist ohne Pigmente. Sie schützen und dekorieren Gegenstände und
verleihen diesen durch die glänzende Lackoberfläche teilweise einen Metalleffekt oder heben Strukturen und Farben
hervor. siehe auch Transparente Beschichtungsstoffe |
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| Klassizismus | ||||
| Der Klassizismus ist ein wiederkehrender Stil der Antike und Übernahme griechischer und römischer Bauelemente. Erkennungsmerkmale sind dorische Säulen, Dreiecksgiebel, nüchterne Räume mit sparsamer Dekoration und die Verwendung von Stahl und Gusseisen. | ||||
| Klebetechniken | ||||
| Die Klebetechnik wird verwendet beim Anbringen von Tapeten, Wandbelägen, Bodenbelägen, Fliesen usw. Die Materialien können selbstklebend und auch nicht selbstklebend sein. Collagen, Schriftgestaltung und Intarsien gehören ebenfalls zur Klebtechnik. | ||||
| Kleister | ||||
| Kleister ist ein wasserlöslicher und pulverartiger Klebstoff zum Befestigen von Tapeten. Kleister wird je nach Tapetenart unterschieden in bspw. Spezialkleister, Normalkleister, Textiltapetenkleister. Früher wurde Mehlkleister aus Weizen- oder Roggenmehl verwendet, heute besteht Kleister nur noch aus Methylcellulose. | ||||
| Knochenleim | ||||
| Dieser Leim wird aus Knochen gewonnen und ist somit eine lösliche Eisweißverbindung. Früher wurde dieser Leim in der Holzverarbeitung verwendet. Heute ist er nur noch dienlich für Dekorationsarbeiten und Vergoldungen. | ||||
| Körperfarben | ||||
| Körperfarben sind Farbeindrücke, die von einer nicht selbstleuchtenden Oberfläche zurückgestrahlt werden. Die Farbintensität ist abhängig vom Licht und der Rückstrahlung der jeweiligen Oberfläche. Durch Subtraktion (subtraktive Farbmischung) der Farben Cyan, Magenta und Gelb entsteht Schwarz. | ||||
| Komplementärfarben | ||||
| Komplementärfarben werden auch als Lichtfarben bezeichnet. Durch die Addition von Lichtenergie werden verschiedene Farbeindrücke erzeugt. Durch das Übereinanderstrahlen (additive Farbmischung) der 3 Grundfarben (Rot, Grün, Blau) entsteht Weiß. | ||||
| Kontrastverhältnis | ||||
| Mit dem Kontastverhältnis (Maßeinheit: KV) wird das Deckvermögen von Dispersionsfarben bestimmt. Zur Messung wird ein schwarz-weißer Untergrund mit Farbe behandelt. Die Farbe gilt als deckend, wenn der Untergrund mindestens 98% überdeckt ist. | ||||
| Korktapete | ||||
| Korktapeten werden aus dünnen geschälten Naturkorkblättchen hergestellt. Das Trägerpapier ist meist farbig lackiert. Zur Verwendung muss ein Spezialkleister verwendet werden. | ||||
| Korkuntertapete | ||||
| Hergestellt werden diese Untertapeten aus einem Korkgranulat. Sie sind druckfest, dampfdurchlässsig und vor allem wärmedämmend. | ||||
| Korrosion | ||||
Korrosion ist die chemische Einwirkung von Luft und Wasser auf Metalle und Legierungen. Je rauer eine Oberfläche
ist, desto größer ist die Gefahr der Korrosion. Schutz dagegen bieten teilweise nur Anstriche oder
Kunststoffüberzüge. Am bekanntesten ist die Korrosion von Eisen und Stahl, das Rosten. Edelmetalle wie Gold,
Silber usw. werden nicht angegriffen. Folgende Korrosionsarten werden unterschieden:
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| Kräusellack | ||||
| siehe Runzellacke | ||||
| Kratzprobe | ||||
| Mit der Kratzprobe, auch Groschenprobe genannt, wird die Beschaffenheit des Altanstriches beurteilt. Mit einem harten, spitzen Gegenstand (Schraubenzieher oder Geldstück) wird ein Teil des Anstriches abgekratzt und geprüft. Ist der Anstrich spröde und bricht pulverartig auseinander muss er vor dem Neuanstrich auf jeden Fall entfernt werden. | ||||
| Kunststoffdispersionsfarbe | ||||
| Dieser Beschichtungsstoff wird auch als Latexfarbe bezeichnet (Abkürzung: KD-Farben). Sie werden für Innen- und Außenwandanstriche verwendet und können matt bis glänzend sein. Der Auftrag erfolgt mit Rollen, Pinsel oder durch Aufspritzen. Sie sind gut deckend, scheuerbeständig und reinigungsfähig. Die heutigen KD-Farben sind bereits farbrikfertig mit Farbpigmenten versehen; weiß pigmentierte KD-Farben werden mit Volltonfarben getönt. | ||||
| Kunststofftapete | ||||
Kunststofftapeten werden auch als Vinyltapete oder PVC-Tapete bezeichnet. Sie sind hoch strapazierfähig und lassen
sich leicht wieder abziehen. Es gibt verschiedene Herstellungsarten dieser Tapetentypen.
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