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Ölfarben
Ölfarben enzhalten immer Pigmente und Bindemittel überwiegend aus Leinöl. Sie eignen sich für alle Untergründe, die nicht alkalisch sind. Die Verwendung beschränkt sich heute fast nur noch auf den Künstlerbereich.
Öllacke
Öllacke sind Naturharze, die in Lein-, Holz- oder Standöl gelöst sind. Sie können das Lösemittel Harz enthalten, sind aber auch ohne erhältlich. Öllacke werden je nach ihrem Mischungsverhältnis von Harz und Öl in fette und magere Lacke eingeteilt. Die fetten Lacke werden nochmals unterteilt in halb- und mittelfett. Öllacke, die nur aus Öl bestehen werden als Ölfarben bezeichnet, umgekehrt als Harzlacke.
Fette Öllacke werden im Außenbereich für Fenster, Türen und Gartenmöbel verwendet. Sie haben einen guten Verlauf, geringe Härte und eine hohe Elastizität. Magere Öllacke werden für Möbel und Heizkörper verwendet. Sie haben nur einen mäßigen Verlauf, höhere Härte und nur eine geringe Elastizität.
Öllasur
Öllasuren sind dünn flüssige Leinölanstrichmittel, mit einer geringen Pigmentierung und einer geringen Deckkraft. Heute werden die Öllasuren durch Alkydharz- und Dispersionslasuren ersetzt.
Optische Aufheller
Als optischer Aufheller werden blaue Farbstoffe zugesetzt. Der Blauton absorbiert einen speziellen UV-Lichtanteil und wird daher etwas mehr reflektiert. Es entsteht er Eindruck eines helleren Farbtons.
Ein alltägliches Beispiel ist Waschmittel, die heute mit blauen kleinen Kristallen versetzt sind. Die Kristallrückstände in der Kleidung kompensieren Gelbtöne und erzeugen einen höheren Weißeffekt.